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Die Arbeitslosenversicherung langfristig sichern

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Leserbrief vom 22. August 2010

 

Die Arbeitslosenversicherung (ALV) verbucht jährliche Defizite von rund einer Milliarde Franken und hat mittlerweile Schulden von 7 Milliarden angehäuft. Mit der geplanten ALV-Reform bringen wir die Rechnung wieder ins Lot und bauen den Schuldenberg sozialverträglich ab. Dafür sollen sowohl die Einnahmen erhöht werden – durch höhere Abgaben und gleichzeitig die Ausgaben reduziert werden.  Die heutigen Grundleistungen werden nicht angetastet. Die Höhe der Taggelder und die reguläre Dauer des Taggeldbezugs bleiben gleich. Wird die Revision abgelehnt, ist der Bundesrat verpflichtet, die Einnahmen einseitig über höhere Lohnprozente zu steigern. Dies ist gleichbedeutend mit einer Erhöhung der Abgaben von 2% auf 2,5%. Dies, nachdem nächstes Jahr bereits die Mehrwertsteuer und die Erwerbsersatzabgabe steigen werden.

 

Wer die Probleme immer nur mit höheren Beiträgen angeht, macht es sich zu leicht. Die Belastung für die Konsumentinnen und Konsumenten wird zu gross – gerade für Personen, die sich jede Ausgabe zweimal überlegen müssen. Es ist unverständlich, dass gerade linke Kreise und die Gewerkschaften ihre eigene Klientel mit immer höheren Lohnabzügen bestrafen wollen. Deshalb bin ich der Meinung, dass auf beiden Seiten des Topfes angesetzt werden muss und ein JA am 26. September zur ALV Reform die richtige Lösung ist.

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David Huber, Wilen

Präsident Jungfreisinnige Schwyz