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Nein zur Schröpfung der Konsumenten

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Leserbrief vom 06. Januar 2012



2007 hat das Bundesgericht entschieden, dass die Absprachen der Verlage im Büchermarkt nicht rechtens sind. Nur vier Jahre hat das Parlament gebraucht, um ein neues Gesetz auszuarbeiten um die Buchpreisbindung wieder einzuführen. Dies bedeutet, dass die Verlage auch in Zukunft den Buchhändlern einen Mindestverkaufspreis vorschreiben dürfen und wir wieder höhere Preise bezahlen müssen.

Dank dem Einsatz der JSVP, der Jungfreisinnigen und der FDP haben wir am 11. März die Möglichkeit dieser Schröpfung der Konsumenten einen Riegel zu schieben. Das Kulturgut „Buch“ gehört nicht geschützt, da es überhaupt nicht bedroht ist. Noch nie in der Geschichte der Menschheit wurde so viel Literatur produziert wie in der Gegenwart. Schränken wir deshalb die Wirtschaftsfreiheit nicht unnötig ein und sagen Nein zur Buchpreisbindung.

 

David Huber, Wilen

Präsident Jungfreisinnige Schwyz und Kantonsratskandidat