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Nein zur Buchpreisbindung!
Leserbrief vom 27. März 2011
Ja zum Lesen. Nein zur Buchpreisbindung.
Das Parlament hat beschlossen, die Buchpreisbindung wieder einzuführen. Staatlich festgelegte Preise sind aber längst nicht mehr zeitgemäss. Und mit diesem Schritt wird die Hochpreisinsel Schweiz weiter ausgebaut. Wieso sollen wir im Laden und im Internet mehr für Bücher bezahlen, nur weil wir Schweizer sind?
Die Buchlobby versucht, mit hohen Preisen die darbenden Buchläden zu retten und die Lese-Kultur zu fördern. Mit dem Aufkommen von E-Books und der Möglichkeit, Literatur übers Internet auch aus dem Ausland zu bestellen ist diese Idee jedoch zum Scheitern verurteilt. Insbesondere Studierende, Schüler und Familien werden für die bald wieder deutlich teureren Bücher zur Kasse gebeten. Lesen darf nicht zum Luxus-Hobby werden!
Aus diesen Gründen haben die Jungfreisinnigen Schweiz mit anderen Jungparteien das Referendum gegen diesen konsumentenfeindlichen Beschluss ergriffen.
Reto Zumstein, Schwyz
Jungfreisinnige Kanton Schwyz


