

Leitmotiv

Das liberale Gedankengut bildet den Grundpfeiler der politischen Schwerpunkte der Jungfreisinnigen Schwyz. Diese Grundeinstellung lässt sich anhand der folgenden Prinzipien beschreiben:
- Selbstverantwortung und Freiheit statt Fremdbestimmung
- Schutz des Privateigentums
- Wettbewerb als einzige Marktordnung
- Schlanker Staat und Föderalismus
- Freiwillige Solidarität
Basierend auf diesen liberalen Prinzipien werden die folgenden politischen Schwerpunkte ausformuliert. 


1. Wirtschaft & Steuern

- Innovative Ideen und Selbstverwirklichung sollen bei Unternehmern und Arbeitnehmern im Zentrum stehen. Gesetze und Vorschriften dürfen den Mut zum Engagement sowie zur unternehmerischen Entfaltung und Bereitschaft zur Selbstverantwortung nicht behindern. Regelungen sollen nur dort auferlegt werden, wo die Ausübung der eigenen Freiheit die Freiheit anderer übermässig tangiert.
- Die Schweiz darf sich nicht von den übrigen Märkten abschotten. Hohe Zölle und unnötige Spezialvorschriften behindern den Wettbewerb und müssen in allen Sektoren abgeschafft werden, damit sich unsere Unternehmer im internationalen Wettbewerb behaupten können. Parallelimporte aus deregulierten Märkten müssen erlaubt werden
- Subventionen und andere marktverzerrende Massnahmen müssen bekämpft sowie rasch und deutlich gesenkt werden. Dadurch werden die betroffenen Branchen innovativer und effizienter sowie die Schweiz als Ganzes wettbewerbsfähiger.
- Die Steuern und Sozialabgaben müssen tief und kompetitiv gehalten werden. Der internationale, inter- und innerkantonale Steuerwettbewerb ist unantastbar und Garant für bürgernahe und effiziente Leistungen. Steigende Sozialkosten müssen bekämpft werden; individuelles Sparen soll anstelle erhöhter Steuern stattfinden. Gezielte Unterstützung von wirklich Bedürftigen zur Selbstvorsorge sowie und scharfe Ahndung des Sozialhilfebetruges sind dabei unerlässlich.


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2. Bildung

- Gute Bildungsqualität muss nicht teuer sein. Durch Wettbewerb im Bildungssystem und freie Schulwahl werden die Kosten bei steigender Qualität gesenkt. Mittel- bis langfristig sollten im Wettbewerb stehende, durch Steuergelder mitfinanzierte aber individuell bezahlte Privatschulen (u.a. mittels Bildungsgutscheine) angestrebt werden.
- Lehrlingsausbildung soll ohne unnötige administrative und regulatorische Hürden möglich sein. Arbeitserfahrung und Arbeitsausweis sollen den gleichen Stellenwert zur Lehrlingsausbildung haben wie Kursbesuche und Weiterbildung.
- Leistung muss konsequent gefördert, gefordert und belohnt werden. Keine Orientierung am Schlechtesten sondern Klassenbildung nach Leistung. Eine frühe Einschulung soll möglich sein.



3. Weniger Bürokratie und mehr Eigenverantwortung

- Staatliche Konsum- und Arbeitsvorschriften müssen auf ein vernünftiges Mass beschränkt werden.
- Kampf dem administrativen, formularischen und gesetzlichen Wucher.


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